Posts mit dem Label Selbermachen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Selbermachen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 25. Februar 2014

Watte machen kannz: Ärgern oder schicke Leggins.

Liebe Ihr,

am Sonntag im Schuh so: ratsch!




Ich so: Kacke! Elende! Oh, Schade. Kannze Dich jetzt ärgern und wie ein Kutscher fluchen. Oder kannze vielleicht noch wat draus machen?
Dann so:
...aber nur die Strumpfhose, ne? Nich den Fuß!

...und so:

 Neue Leggins:

...und alle so: YEAH!

Sonntag, 23. Februar 2014

Sonntagswerk: Jacke

Liebe Ihr,

heute zeige ich Euch, wie man aus einem bescheierten HartzIVkittel einer einfachen Tarnflecken-Juppe eine kultige Jacke macht. Brauchste nicht viel, nur Stoff, Kleber und ne Nähmaschine. Fertig.
So geht's:
Vorne: Laaangweilig.

Hinten: noch laaangweiliger.

So. Dann nimmste, watte so finden kannst an ollen Stoffresten und Gedöne, haust ordentlich buntes Nähgarn in die Maschine und dann so ratter, ratter, tacker, tacker:



 
Und am Ende so:




 
 
Und dann biste fertig und freust Dich.
Hurra! Nähmaschinenpunk!

Sonntag, 2. Februar 2014

Restwinter

Eigentlich sollte hier ein toller sonntagswerk-Post von meiner Polaroid-Liebe und dem heutigen Ausflug stehen. Leider kam es aber anders, weil die Fotos nicht so wollten, wie ich. Noch bevor ich vor Wut Einrichtungsgegenstände verprügelt habe, kam mir die rettende Idee, einfach über etwas anderes zu schreiben als über die Liebe zu meiner wunderbaren Polaroid Land Automatic 210.
 
Leider gab es da als Alternative nur den nächsten bunten Schal. Bitte seid trotzdem euphorisch und tut begeistert. Danke.
 
 

Liebe Alle,

es ist offensichtlich, dass dieser Winter ein recht unberechenbarer Kandidat ist. Erst kommt er nicht, dann haut er rein, dann will er nicht, dann isser lieber Frühling. Man könnte meinen, der Winter sei ein (prä-)menstruelles Weibchen in Hochform.
Als Mensch mit eigenem Menstruationhintergrund kann ich dem Winter das verzeihen und weiß: Man muss auf alles gefasst sein und es kommt eh alles noch schlimmer.

Ich habe also beschlossen, meine winterliche Wahrnehmung mit Hilfe von einigen Knäulen sehr farbhaltiger Wolle kruzfristig ausser Gefecht zu setzen und einen Schal zu produzieren, der einer ordentlichen Tüte aus Amsterdam in der Wirkung sehr nahe kommt. Hurra!


Die ersten Reihen sind geschafft und die Buntheit dieses Dings erspart einem haufenweise teuer gekaufte Drogen. Macht aber nix, soll ja genauso sein. Meine Hoffnung ist, dass diese ganzen ferngesteuerten Menschen (?) da draussen durch die Wirkung dieses Schlas ausser Gefecht gesetz werden und zumindest zeitweise verhältnismässig normal werden.


Wegen mir kann sie also bleiben, die Winter und zicken, soviel sie will.


Habt einen schönen, warmen Sonntagabend!


PS: Liebe Blogger-Blogerinnen, ich habe in den letzten Wochen erhebliche Probleme mit dem Upload und der Bearbeitung von Fotos bei blogger. Kann mir da jemand weiterhelfen? Ist das ein allgemeines Problem? Hackt mich die NSA? (Wenn ja, tun sie das wegen des Häkelns oder wegen der Orangenseife? Und wenn sie es wegen der Orangenseife machen: Es ist alles reserviert Jungs!!! Stalken lohnt nicht!)

Dienstag, 21. Januar 2014

Sonntagswerk: Butterkuchen und Plätzchenpeeling

Liebe Alle,
das Sonntagswerk kommt heute am Dienstag, hat aber wahrscheinlich eh keiner bemerkt. Die Zeit rast ja so dahin, dass man die Tage kaum noch unterscheiden kann. Und momentan plagt mich ein Winterschlafbedürfnis, dem es auch sehr herzlich egal ist, ob es Sonntag, Dienstag oder irgendein anderer Tag ist. Wie auch immer. Jammern macht ja auch nicht wacher und ausserdem war ich am Sonntag molto beschäftigt:

 

1) Es gab Kuchen.

Denn es kam Besuch. Also wieder das gute gelbe Backbuch geschnappt (kennt Ihr noch von hier), eifrig durchblättert und für den Butterkuchen entschieden. Ein Blechkuchen. Ein sehr leckerer Blechkuchen.


"Echt billig und schön altmodisch" verspricht das Buch und das hält es auch. Er ist einfach zu machen und dem Besuch hat es hervorragend geschmeckt.

Mindestens so gut, wie die Äpfel den Schweinen schmeckten. Der Besuch brachte nämlich gleich eine ganze Tüte mit und weil Sonntag war, durften die Schweine alle Äpfel fressen. Besuch, Schweine und Äpfel stellten eine Trilogie des Glückes dar, wie sie nur selten zu sehen war in diesen Gefilden.
Butterkuchen, im Ofen garend.











 

 

 








 

2) Es war Pflegetag.

Seit ich das Schneeflockenpeeling im Mediterana neulich auf meiner Haut genoss, wollte ich das unbedingt auch mal Zuhause probieren. Es roch nach Schokolade, Anis, Karadmom und verströmte einen herrlich warmen und wohlingen Duft. Abgesehen davon war es mit Arganöl angereichert und die Haut nachher samtweich. So! Wer will nicht wie ein samtweiches Weihnachtsplätzchen durch die Gegend marschieren, hm?
ICH jedenfalls könnte das dauerhaft tun, jedenfalls im Winter. Und auch wenn es draussen noch immer kein Winter ist, musste die Zuhause-Lösung für den Duftkram her.
Ich habe bei den Zutaten improvisiert: Ordentlich Salz als Peelingbasis, dann Kakao, Anissamen, Lebkuchengewürz, ein wenig Kaffeepulver und Zimt und am Ende ordentlich Arganöl dazu. Nicht kleckern, klotzen!
 
Das Ganze habe ich im Mixer ordentlich durchgemixt und am Ende kam eine optisch grenzwertige, olfaktorisch jedoch unschlagbare, homogene, braune Masse heraus.
 
Es hat funktioniert. Es roch hervorragend, das Öl hat feinste Haut gezaubert und ich war äußerst wohlduftend und glücklich. Merke: Nochmal machen.

So. Und dann habe ich noch ein Paket ausgepackt. Mit zauberhaftem DDR-Frottee. Ebay ist ja eine wunderbare Fundgrube... Mein Vorsatz, dieses Jahr keinen Stoff zu kaufen, beinhaltet ab sofort nur Neuware. Second Hand darf ich's krachen lassen.

That's it von heute Sonntag. Gehabet Euch wohl, pfleget die Haut, verwöhnet den Magen und ehret den DDR-Frottee!

Montag, 6. Januar 2014

When shall we three meet again?

Liebe Alle,

heute war glorreicher Dreiertag: Aus drei Formen kamen drei leckere bzw. wohlduftende Dinge.

1) Der Kuchen:

Fertiger Leckerkuchen
Leckeren Kuchen finde ich maximal sexy, vor allem dann, wenn es ein trockener Kuchen ist. Obst und Cremes sind ganz hübsch, Kuchen muss bei mir trocken sein. Was nicht zu verwechseln ist mit staubig.
Mindestens genauso sexy finde ich es, Kuchen zu backen, von dem eine ganze Woche gegessen wird. So wie früher oft auf Bauernhöfen. Heute ist das oft bestimmt auch noch so, aber ich bin ja eher ein vom Stadtleben geprägtes Kind. Wochenkuchen kenne ich aus meiner Kindheit jedenfalls nicht.

Nicht weniger sexy als trockenen Kuchen für die ganze Woche finde ich mein ältestes und bestes Backbuch: Basic Baking aus der Basic-Reihe des GU-Verlages.

Bißken dunkel, dafür aber mit 1A-Back-Kleksen.

Da steht wirklich alles drin: Vom Kuchen über Torten, Tartes, Kekse, Brote, Pizzen bis zu Knabbergebäck. Und bislang ist mir alles aus diesem Buch hervorragend gelungen. Die Wahl fällt heute auf den Eierlikörkuchen. Es ist der einzige Kuchen, der in Frage kommt, weil ich nur dafür die Zutaten im Haus habe - wenn auch in teilweise abgewandelter Form.

Und hier das Rezept:
Eierlikörkuchen

5 Eier
180g Puderzucker Zucker
2 1 Päckchen Vanillezucker (+1 Prise gemahlene Vanille)
1 Prise Salz
1/4 L Eierlikör 150ml Vollmilch
1/4 L Pflanzenöl
150 g 100 g Speisestärke
100 g 150 g Mehl
1 Päckchen Backpulver


Rührührührührührührührührühr - Schaum!

1) Eier, Zucker, Vanille (-Zucker) und Salz sehr schön schaumig schlagen.
2) Eierlikör bzw. Milch langsam unterrühren.
3) Öl langsam unterrühren.
4) Mehl, Stärke und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben.
5) Form fetten (Gugelhupf oder Kastenform), Teig rein, das ganze in den Ofen. Laut Rezept bei 180° in den vorgeheizten Ofen, Umluft 160° ohne Vorheizen, beides ca 60-70 Minuten. Ich habe einen Gasofen, der stand auf Stufe 4 und der Kuchen war nach ca. 45-50 Minuten fertig. Am besten: Stäbchenprobe machen. Fertig.

2) Das Brot

Brot musste auch eines her, den die Reste vom alten haben wir heute gegessen bzw. für die Schweine kleingeschnitten. Ich backe am liebsten ein sehr simples, aber umwerfend leckeres Dinkelbrot, was schnell geht, wenig braucht und am Ende sowohl zu süß als auch zu salzig passt.
 
 
Das Rezept dafür habe ich aus diesem Buch.
einfach 500g Dinkelvollkornmehl, 1 Päckchen Trockenhefe (frische geht auch), 2 TL Salz, 300 ml lauwarmes Wasser und 60 ml Pflanzenöl mischen.
 
Ordentlich kneten, bei mir macht das erfreulicherweise die Küchenmaschine. Dann den Teig 60 Minuten gehen lassen. Dazu die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und an einen warmen Ort stellen. Nach den 60 Minuten den Teig nochmal liebevoll kneten, in eine Brotbackform (oder Kastenform) geben und nochmal 30 Minuten gehen lassen.
Danach ab in den Ofen (Gas ca. St. 4-5, Strom dürfte ca. 180° sein, habe das Rezept gerade nicht zum Abtippen bereit liegen, schlecht vorbereitet. Tschuldigung.) für ca. 60 Minuten. Fertig. (Brot ist gar, wenn es sich beim Klopfen auf die Unterseite hohl anhört. Wer das mit heißem Brot probiert, muss auf die Finger aufpassen!)
Sieht unspektakulär aus, ist aber völlig lecker: Dinkelbrot.

 3) Die Seife

Jaaa, und dann war da noch die dritte Form. Ihr erinnert Euch noch an gestern? An die Seife in der Kastenform? Heute habe ich ihr eine neue Chance gegeben und sie aus dem kühlen Keller geholt. Und siehe da: Nachdem ich nochmals die Ränder nachgeschnitten habe und ordentlich auf den Boden der Kuchenform gebollert habe, machte es PLUMPS und die Seife war draussen.



Eine wohlduftende Orangenseife mit eingegossenen Orangenblüten. Sieht sie nicht toll aus? Zum Schneiden ist sie zwar immer noch nicht fest genug, aber ich freue mich schon wie Bolle,dass sie nun aus der Form ist. Meine eigene, selbstgemachte Seife.

Und mit den Seifenkrümeln, die beim Schneiden aus der Form entstanden, habe ich auch gleich die Probe aufs Exempel gemacht und mir die Hände gewaschen. Fazit: Riecht gut und schäumt, kann also so verkehrt nicht sein!
Nun gebe ich dem guten Stück noch einige Tage (oder Wochen?) zum Festigen und dann muss ich den Zeitpunkt für's Schneiden so abpassen, dass sie nicht zu fest wird und bricht oder bröckelt. Ich bin ganz aufgeregt!

So, und nun ist für heute Schluss. Kuchen, Brot und Seife - ich finde, als Tagwerk reicht das.

Liebe Grüße,
Maike






Sonntag, 5. Januar 2014

Sonntagswerk: Von Seife und der Möglichkeit des Scheiterns

Liebe Alle,

heute ist es soweit: Der erste Sonntagswerk-Post wird in die Welt geschickt.
 

Ich habe lange überlegt, mit was ich Euch erfreuen kann. Mit den ersten Patchworkquadraten? Das wäre etwas unbefriedigend,denn es sind erst fünf. Viel zu sehen gibt es also wenig.
Oder das Voranschreiten des Schwiegermutterpullis? Dort geht es zwar voran, aber ein Stück graues Maschenwerk lässt sich auch nur mäßig als tolles Sonntagswerk verkaufen.

Ich brauche etwas anderes.

Also beschließe ich, Euch am Seifeschneiden teilhaben zu lassen. Ich habe nämlich am Freitag Seife gesiedet. Das Rezept dazu habe ich aus dem Buch "Geschenke aus der Natur" aus dem Kosmos-Verlag.

Vom Sieden als solches gibt es keine Bilder, da es vorerst ein Versuch war sein sollte, der noch nicht im Blog auftaucht. Seid beruhigt: Das hat soviel Spaß gemacht, dass ich Bilder und eine Beschreibung nachreichen werde.







Heute zäumen wir den Gaul die Seife von hinten auf.


Die Rohmasse der Seife habe ich in eine alte Kuchenform gefüllt und 36 Stunden stehen lassen. Dann, so sagt das Rezept, soll die Seife fest sein und man kann sie schneiden. Prima!
Ich lege das Brettchen auf die Kuchenform, kippe alles um, wie beim Kuchen stürzen, und es passiert: nix. Die Seife klebt hervorragend in der Form fest. Ich klopfe mit der Hand vorsichtig auf den Boden der Kuchenform. es passiert: Nix. Der Seifebatzen klebt immer noch hervorragend. Also haue ich fester drauf. es passiert... Ihr wisst schon: Nix.














Also drehe ich alles wieder rum, nehme ein Messer und schneide an den Rändern, gleich an der Kuchenform,den Seifebatzen los. Nochmal gestürzt, nochmal passiert nix. Nochmal geklopft, nochmal nix.

Ich eruiere die Situation und denke darüber nach, welche Gründe das haben kann.
1) Die Seife ist noch zu batzig. Lösung: warten.
2) Die Seife ist zu weich. Sie hat eine Konsistenz wie Butter, in etwa auch die Klebefähigkeit. Lösung: Klat stellen, damit sie fester wird.
3) Ich habe etwas falsch gemacht. Lösung: Nächstes Mal richtig machen.

Ich entscheide mich für eine Zwischenlösung aus 1 und 2 und beschließe, der Seife noch einige Stunden im kühlen Keller zu gönnen. In der Küche ist sie zwar fest geworden, aber wahrscheinlich war es zu warm, um fest genug zu werden. Susanne Klingner schreibt in ihrem Buch "Hab ich selbst gemacht", das ich gerade zum zweiten Mal lese, dass sie die Seife ebenfalls in den Keller gestellt hat und dass die Seife dort schön fest wurde. Also: Probieren!

Freitag, 3. Januar 2014

Der neue, alte Schrank

Liebe Alle,

wie Ihr im Post der 4 Dinge für 2014 sehen konntet, haben sich im Laufe der Zeit eine Menge Bücher zu den verschiedensten Handwerks- und Handarbeitsthemen bei mir angesammelt.

Bücher brauchen Platz. Und sie machen ein Wohnzimmer um so viel gemütlicher. In den letzten Monaten standen die meisten Bücher auf den Fensterbänken unserer drei Fenster. Das sah sehr schön aus, hat mich aber genervt, weil sie dort immer im Weg waren, wenn man das Fester öffnen wollte.
Also zog ein Teil von Ihnen um: In ein altes Holzschoss aus unserer Firma, ab auf die Musiktruhe. Das war auch gemütlich, aber da dort schon antike Kameras vom besten Mann der Welt standen, wurde es eng. Vor allem dann, wenn wir auch noch den Laptop aufstellten, um einen Film zu schauen.

Mir wurde klar: Da muss was anderes her. Und ausserdem gibt es hinter der Zimmertür eine tote Ecke, die noch recht unliebsam ist. Als ich neulich durch unseren Betrieb schlenderte, in dem sich viele Schätzchen verstecken, fiel mein Blick auf einen Schrank. Ein kompakter Schrank, die Türen fehlten. Viele Einlegeböden, alles aus Holz. Und oben eine schlichte, aber schöne Zierleiste. Von außen war er Industriegrau gestrichen, von innen war er in erster Linie vollgestopft und staubig.
Ich bin viele hundert Male an diesem Schrank vorbeigegangen, ohne ihn je bewusst wahrzunehmen. Er stand immer da. Seit ich denken kann. Solche Dinge fallen einem irgendwann nicht mehr auf.

Die Dinge die den Schrank vollstopften, waren zum Großteil reif für die Mülltonne. Alte Papieranhänger für längst nicht mehr vorhandene Artikel etc. pp.. Der Entschluß stand fest: Dieser Schrank kommt zu uns!
Schrank - schon geputzt,schon bei uns.

Silvester um zehn Uhr abends, zwei Stunden vor dem großen (Ge-)Knall(-e), fiel uns die Decke auf den Kopf und wir beschlossen, dass nun der richtige Zeitpunkt für einen neuen Schrank ist. Und während der Rest der Welt sich einknallte, das Jahresende im Fonduetopf und im Sektglas ertränkte, schleppten wir einen alten, staubigen Schrank über den Hof.
Eine gute Idee, denn so ging der restliche Abend schnell um. Zuhause wurde das Fundstück erstmal geputzt. Denn von innen war er schwarz. Mit viel Scheuermilch und einem Schwamm brachten wir die Holzmaserung zum Vorschein und freuten uns mit jeden Brett mehr.

 
 
Dann kam der Jahreswechsel und die Bretter mussten trocknen. Neujahr konnte ich endlich damit beginnen, meinen Büchern ein neues Zuhause zu geben. Auch einige meiner Kamera-Schätze bekamen einen Ehrenplatz (auf dem Foto unten zu sehen: Polaroid Miniportrait steht oben rechts, Polaroid Land steht links, zweites Fach von oben. Dort liet nun auch meine neue Lomography Spinner360°). Alle heißgeliebten Zeitschriften (Mollie Makes, Daphnes Diary, Handmade Kultur) fanden einen Platz und oben auf dem Schrank stehen nun die wunderschönen Kerzenständer aus Madrid und die beiden hübschen Laternen:



Der neue, alte Schrank macht sich ganz hervorragend neben unserer Kaminbank. Er passt wie angegossen in die Ecke und bietet eine Menge Stauraum für viele Dinge. Ich bin absolut glücklich darüber und freue mich über den Fund - und das spontane Herrichten. Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, wie unglaublich gemütlich es ist, auf der Bank zwischen Schrank und Kamin zu sitzen und am wärmenden Feuer durch die ganzen schönen Bücher zu blättern...


Euch allen ein gutes, neues Jahr mit vielen schönen Funden und freudig-gemütlichen Momenten!

Sonntag, 22. Dezember 2013

Der upcycling x-mas-tree

Wer immer noch keinen Weihnachtsbaum hat, dem sei hier geholfen. Wir hatten nämlich auch keinen - bis eben. Zum Einen, weil ich keinen Baum im Wohnzimmer brauche, um Weihnachten zu feiern. Zum Anderen, weil sich bis heute keine Zeit fand, eine Alternative herzustellen. Aaaaber: Heute ist der 4. Advent und langsam wird es auch bei uns Zeit für ein wenig Weihnachtsdeko. Deswegen gibt es heute von mir eine Anleitung zum DIY-upcycling-x-mas-tree:
 
 
Das Gute an diesem DIY ist, dass es wirklich individuell gestaltet werden kann, dass es kostengünstig ist und dass vergessenes oder nicht mehr benötigtes Material aufgebraucht werden kann. Los geht's:

Du brauchst: Einen großen Bogen (Pack-)Papier, buntes Klebeband, Klebeband in Spitzenoptik, eine normale Schere mit gerader Schneide (die mit Zierschneide hat leider das Klebeband nicht geschafft), und lauter reste aus deinem Bastelvorrat. Bei mir waren es Häkelblumen, Stoffreste, Knöpfe und Pailletten, außerdem Klebstoff.


 
 
 
Als erstes habe ich den Schnee mit blauem Klebeband aufgeklebt. Easy: einfach ein großes Stück abschneiden, aufkleben, fertig. Wer, wie ich, eine dicke Schneedecke mag, klebt zwei oder drei Streifen übereinander: 
 
 
Wenn der Schnee liegt, stellen wir den Baum auf. Dazu habe ich unterschiedlich lange Streifen Kebeband untereinander geklebt, so dass am Ende in etwa die Form einer Tanne herauskam. Die Streifen können, wie bei mir, etwas unordentlich arrangiert sein, Du kannst sie aber auch ganz akkurat ausschneiden:

Yeah! Der Baum steht.
 
 
Der Baum braucht noch einen Stamm und die angedeuteten Äste freuen sich auch über eine kleine Schneedecke. Ich habe den Stamm auch grün gemacht, gab nix anderes mehr. Den Schnee auf den Ästen habe ich aus kleinen Stücken des blauen Klebebandes zurechtgeschnitten. Alles Pi mal Daumen, ich hab's nicht so mit messen. Aber hey, die Natur misst ja auch nicht jeden Baum nach, oder?
 
 
 
Was an gar keinem Weihnachstbaum fehlen darf, sind Kerzen. Für die habe ich auch Klebeband genommen, und zwar pinkes. Das ist schön bunt. :) 
 
 
 
Um es richtig winterlich zu machen, brauchen wir noch Schneeflocken. Dazu habe ich eines der Klebebänder in Spitzenoptik in seine Einzelteile zerschnibbelt und fröhlich auf dem Packpapier verteilt: 
 
 
Dann fehlten noch die Flammen von den Kerzen. Ein Rest gelber Polsterstoff musste kurzer Hand herhalten und weil ich von Natur aus faul bin, habe ich die Flammen einfach dreieckig geschnitten:



So sah der Baum dann mit Schneeflocken, Kerzen und Flammen aus:

 
Aber was ist ein Weihnachtsbaum schon ohne Kugeln und einem Stern auf der Spitze? Der gelbe Polsterstoff hielt also auch noch für den Stern hin und ein paar große, alte Knöpfe mimen nun die Christbaumkugeln:

 
 
Das wirkt ja schon sehr weihnachtlich, aber irgendwie war der Boden so kahl. Und weil es nicht sein kann, dass in der Luft Schneeflocken tanzen und man das auf dem Boden nicht sieht, habe ich den Rest eines anderen Spitzenbandes einfach als Schneewehe auf das blaue Klebeband draufgepappt. Ein paar blaue Häkelbumen wurden auch noch verwurstet.

 
 
 
Und dann! Und dann! Und dann habe ich die Filmdose mit den Pailletten gefunden. Die MUSSTEN drauf, ein Weihnachtsbaum ohne Glitzerfitzer is nix. Weihnachten muss glänzen, glitzern und glimmen. Also ab mit den Dingern auf's Papier  an den Baum!
 
 
Und so sah er dann fertig aus.  
 
 
Und so fertig und aufgehangen: 

 
Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent und ein tolles Weihnachtsfest :-)